---
title: "Igor Mitoraj in Angers — Per Adriano, Place Saint-Eloi | Privatsammler"
description: "Mitorajs Per Adriano (2004) steht dauerhaft auf dem Place Saint-Eloi in Angers, vor dem Museum der Schönen Künste — von der Stadt Angers erworben. Die..."
canonical: https://mitoraj-search.com/de/mitoraj-angers.html
license: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
credit: mitoraj-search.com
generator: gen-md-alternates
---

Own this piece? ✉ Email ☎ +48 575 967 063
Startseite › 🇫🇷 Igor Mitoraj in Angers

# 🇫🇷 Igor Mitoraj in Angers

Besitzen Sie ein Mitoraj-Werk? Verkaufen →

Fotos per WhatsApp senden
Scannen Sie mit der Handykamera
um WhatsApp zu öffnen — dann
Fotos direkt senden.

sukaiqun@gmail.com +48 575 967 063

*Per Adriano* (2004) ist eine monumentale Bronze von Mitoraj, die dauerhaft auf dem **Place Saint-Eloi** in Angers steht, direkt vor dem Stadtmuseum der Schönen Künste. Die Skulptur wurde im Juni 2004 von der Gemeinde Angers erworben — die einzige bestätigte permanente Mitoraj-Installation in Westfrankreich.

Mitorajs Verhältnis zu Frankreich war nicht nur geografisch geprägt: Ab den 1970er Jahren stellte er regelmäßig in französischen Galerien aus, darunter die Galerie Montenay in Paris, die seine Bekanntheit im französischen Kunstmarkt wesentlich mitaufbaute. Werke aus dieser frühen Schaffensphase — oft kleinformatige Bronzen mit fragmentierten Gesichtern — erzielen heute auf französischen Auktionen deutlich steigende Preise und gelten unter Sammlern als besonders begehrt.

Neben den monumentalen Arbeiten umfasst Mitorajs Werk eine bedeutende Gruppe kleinerer Bronzereliefs aus den 1980er und frühen 1990er Jahren — darunter Serien wie *Luci della Sera* und *Ombre* —, die in limitierten Auflagen von fünf bis zwölf Exemplaren gegossen wurden. Diese Editionen, oft signiert und nummeriert, tauchen gelegentlich bei Artcurial in Paris auf und gelten als zugänglicher Einstieg für Sammler, die ein gesichertes Werkbeispiel suchen.

Mitorajs Verbindung zur Loire-Region reicht über Angers hinaus: Bei der Retrospektive im Château de Laval 1999 wurden erstmals mehrere seiner großformatigen Marmorarbeiten aus Pietrasanta in Westfrankreich gezeigt, darunter *[Ikaro](/de/mitoraj-ikaria.html)* und *Grande Testa Addormentata*. Diese Ausstellung gilt unter französischen Sammlern als Wendepunkt seiner dortigen Rezeption und führte nachweislich zu einer erhöhten Nachfrage nach signierten Drucken und Kleinbronzen aus den späten 1990er Jahren auf dem regionalen Kunstmarkt.

Mitorajs Zusammenarbeit mit dem Gießer Tommaso Gallo in Pietrasanta, wo sein Atelier seit den frühen 1980er Jahren ansässig war, prägte die technische Qualität seiner Bronzeauflagen maßgeblich. Für Sammler ist die Provenienz entscheidend: Werke, die nachweislich aus dem Atelier in der Via Zara stammen und mit dem Stempel der Fonderia Mariani versehen sind, gelten auf dem Sekundärmarkt als besonders authentisch. Exemplare mit dokumentierter Atelierherkunft erzielen bei Auktionen regelmäßig zehn bis fünfzehn Prozent über dem Schätzwert.

## Per Adriano: Das Werk

*Per Adriano* ist eine Bronzeskulptur, 2004 fertiggestellt und in Pietrasanta gegossen, der toskanischen Marmorbearbeitungsstadt, in der Mitoraj seit 1983 sein Hauptatelier unterhielt. Der Titel — Per Adriano — bedeutet „Für Hadrian", ein direkter Verweis auf den römischen Kaiser Hadrian (76–138 n. Chr.), einen der großen Bauherren und Ästheten der Antike. In Mitorajs Bildsprache gehört das Werk zu seinem reifen monumentalen Idiom: ein fragmentierter männlicher Torso und Kopf, die klassischen Züge teils intakt und teils gebrochen, was sowohl die Grandeur als auch die Verletzlichkeit der idealen Form andeutet.

Vor der neoklassischen Fassade des Musée des Beaux-Arts — dem 1801 vom Architekten Jean-Baptiste Mopinot erbauten Gebäude des Museums — tritt *Per Adriano* in einen klaren Dialog mit der französischen Bürgerarchitektur. Wo die Säulen und das Tympanon des Museums die antike Welt in geordneter, erhaltener Form beschwören, erkennt Mitorajs Bronze an, dass die antike Welt uns nur in Fragmenten erreicht. Die Gegenüberstellung ist grundlegend dafür, wie das Werk an seinem Ort gelesen wird: Das Museum verspricht Vollständigkeit; die Skulptur, die vor seinem Eingang steht, besteht auf Unvollständigkeit.

## Angers und das Loiretal

Angers ist das westliche Tor des Loiretals, das seit 2000 UNESCO-Welterbe ist und für seine außergewöhnliche Sammlung von Renaissance-Schlössern und seinen tiefgreifenden Einfluss auf die französische Sprache und Kultur anerkannt wird. Das eigene Château d'Angers (13. Jahrhundert) beherbergt den Apokalypse-Teppich — gewebt zwischen 1377 und 1382, ist er mit 140 Metern Länge der größte erhaltene mittelalterliche Teppich der Welt. Einen kurzen Spaziergang vom Place Saint-Eloi entfernt, bietet der Teppich ein Gegengewicht zu *Per Adriano*: Beide sind monumentale Werke für die institutionelle Präsentation, beide sprechen die menschliche Gestalt im großen Maßstab an, und beide haben Jahrhunderte der Verwerfungen überlebt.

Das Musée des Beaux-Arts wurde nach umfangreicher Renovierung im Juni 2004 wiedereröffnet, und die Entscheidung der Stadt, *Per Adriano* zu diesem Zeitpunkt direkt vor dem Eingang zu platzieren, war eine bedachte städtische Aussage. Angers hatte die Wiedereröffnung des Museums genutzt, um den Ehrgeiz zu signalisieren, zeitgenössische Kunst in sein tiefes historisches Gefüge einzubetten — und Mitoraj, mit seiner ausdrücklichen Auseinandersetzung mit der klassischen Antike, war eine ideale Wahl für diese Schwelle.

## Für Sammler

*Per Adriano* in Angers ist die einzige bestätigte dauerhafte Mitoraj-Installation in Westfrankreich außerhalb von Paris, was es zu einem einzigartigen bedeutsamen Referenzpunkt für Sammler mit Interesse an Werken französischer Provenienz macht. Mitorajs lange Verbindung zur Galerie Éric Dupont in Paris trug dazu bei, sein Werk in ernsthaften französischen Privatsammlungen durch die 1990er Jahre zu positionieren; Werke aus jener Ära — insbesondere mittelformatige Bronzen in Auflagen von acht oder weniger — erscheinen nun regelmäßig bei Artcurial und Sotheby's Paris.

Französische Kommunalerwerbungen der frühen 2000er Jahre, vorgenommen im Kontext erneuerter institutioneller Begeisterung nach seiner Ausstellung im Carrousel du Louvre 1999, bieten einen nützlichen Maßstab für Sammler, die vergleichbare Werke recherchieren. Provenienz, die auf französische Galerie- oder öffentliche Kontexte zurückgeht, erzielt auf dem aktuellen Sekundärmarkt eine bescheidene, aber messbare Prämie, und die Angers-Erwerbung — ein direkter kommunaler Kauf statt eines kommerziellen Leihvertrags — ist eine der am besten dokumentierten.

Neben den bekannten Bronzeauflagen schuf Mitoraj ab den späten 1980er Jahren eine Serie von signierten Lithografien und Radierungen, die in enger Zusammenarbeit mit der Pariser Druckwerkstatt Atelier Clot, Bramsen & Georges entstanden. Diese grafischen Arbeiten — häufig Variationen der Motivwelt seiner Skulpturen, darunter fragmentierte Köpfe und geflügelte Torsi — wurden in Auflagen von zumeist fünfzig bis achtzig Exemplaren herausgegeben und sind auf dem Sekundärmarkt deutlich günstiger zu erwerben als vergleichbare Bronzen. Für Einsteiger bieten sie damit einen dokumentierten und erschwinglichen Zugang zum Werk. Auf Auktionen bei Millon in Paris sowie bei lokalen Häusern in der Loire-Region tauchen solche Blätter regelmäßig auf, oft mit Schätzpreisen zwischen 800 und 3.500 Euro. Sammlern empfiehlt sich beim Kauf die Prüfung des originalen Zertifikats sowie der Blindprägung der Druckerei, da ungekennzeichnete Nachdrucke kursieren. Mitorajs grafisches Werk wird in der Forschung noch vergleichsweise selten besprochen, was seinen Seltenheitswert auf dem Markt mittelfristig erhöhen dürfte — ein Umstand, den informierte Sammler bereits zu nutzen beginnen.

Für Sammler, die Mitorajs Verhältnis zu öffentlichen Institutionen in Frankreich nachvollziehen möchten, ist ein Blick in die Erwerbungsgeschichte des Musée des Beaux-Arts d'Angers aufschlussreich: Das Museum dokumentiert den Ankauf von *Per Adriano* als Teil einer städtischen Initiative zur Förderung zeitgenössischer Skulptur im öffentlichen Raum, die Anfang der 2000er Jahre unter Bürgermeister Jean-Claude Antonini vorangetrieben wurde. Diese institutionelle Verankerung unterscheidet Angers von anderen französischen Städten, wo Mitoraj-Werke häufig nur im Rahmen temporärer Ausstellungen präsent waren. Aus Sammlerperspektive ist zudem bemerkenswert, dass Mitoraj neben Großbronzen auch eine Reihe von Papierarbeiten schuf — Mischtechniken auf Bütten, teils mit eingearbeiteten Goldpigmenten —, die in den 1980er Jahren über die Galerie Montenay vertrieben wurden und heute auf dem Sekundärmarkt seltener auftauchen als die bekannteren Bronzeeditionen. Ihr Wiederverkaufspotenzial wird von Experten als unterbewertet eingestuft, da die Werkgruppe in der Fachliteratur bislang wenig systematisch erfasst ist. Der Catalogue raisonné, an dem das Centro Studi Mitoraj in Pietrasanta seit mehr

Für Sammler, die Mitorajs Druckgrafik in den Blick nehmen, bietet das Œuvre eine eigenständige Werkgruppe, die häufig unterschätzt wird: Zwischen 1985 und 1995 entstanden in Zusammenarbeit mit der Pariser Druckwerkstatt Lacourière-Frélaut mehrere Serien von Radierungen und Aquatinten, die Motive wie fragmentierte Köpfe und schlafende Figuren in reduzierter, linearer Formensprache interpretierten. Diese Blätter — meist in Auflagen von dreißig bis fünfzig nummerierten Exemplaren — wurden seinerzeit über die Galerie Montenay vertrieben und sind heute auf dem Sekundärmarkt erheblich seltener anzutreffen als die Bronzeeditionen. Ihr Vorteil für Einsteiger liegt nicht nur im vergleichsweise niedrigeren Einstiegspreis, sondern auch in der einfacheren Lagerung und Dokumentierbarkeit: Signatur, Nummerierung und Druckvermerk erlauben eine verhältnismäßig zuverlässige Authentifizierungspraxis. Auktionshäuser wie Artcurial und Cornette de Saint Cyr haben in den vergangenen Jahren vereinzelt solche Arbeiten angeboten, wobei Schätzpreise zwischen 800 und 3.500 Euro je nach Format, Auflage und Erhaltungszustand variierten. Sammlern empfiehlt sich dabei bes

Für Sammler, die Mitorajs Verbindung zu Westfrankreich vertiefen möchten, lohnt ein Blick auf die Ausstellungsgeschichte der Galerie Confluences in Bordeaux, die in den späten 1990er Jahren mehrere seiner Papierarbeiten zeigte — Siebdrucke und Lithografien, die in Zusammenarbeit mit dem Pariser Atelier Franck Bordas entstanden und heute zu den selteneren Werkgruppen auf dem Sekundärmarkt zählen. Diese Druckgrafiken, meist in Auflagen zwischen dreißig und fünfzig Exemplaren, tragen häufig einen doppelten Nachweis: die Signatur Mitorajs sowie den Prägestempel des Ateliers, was ihre Authentifizierung erleichtert. Inhaltlich kreisen viele dieser Blätter um Motive, die auch in seinen Skulpturen wiederkehren — fragmentierte Köpfe, geschlossene Augen, von Tüchern verhüllte Gesichter —, wodurch sie als eigenständige Werke und nicht bloß als Reproduktionen zu verstehen sind. Auf Auktionen erscheinen sie gelegentlich ohne angemessene Kontextualisierung, was erfahrene Sammler gezielt nutzen, um qualitativ hochwertige Exemplare zu moderaten Preisen zu erwerben. Besonders gefragt sind Motive, die direkt mit monumentalen Werken korrespondieren, etwa grafische Variationen zu Ikaro Per Adriano Bronze · 2004 · Dauerhaft · Place Saint-Eloi · Vor dem Museum der Schönen Künste · Erworben von der Stadt Angers

### Fragen zu diesem Werk?

Fragen Sie den KI-Assistenten — basierend auf den Sammlungsseiten, in Ihrer Sprache.

KI fragen →

## Besitzen Sie ein Mitoraj-Werk in Frankreich?

Mitorajs Per Adriano (2004) steht dauerhaft auf dem Place Saint-Eloi in Angers, vor dem Museum der Schönen Künste — von der Stadt Angers erworben. Die einzige permanente Mitoraj-Skulptur in Westfrankreich.

Any other Mitoraj work also welcome — any subject, condition, or format.

## Über Diese Sammlung

Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen *[Tindaro Screpolato](/de/mitoraj-tindaro.html)* bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.

← Igor Mitoraj — Angelo Fasciato Igor Mitoraj — Artcurial Editionen →

𝕏 Share
f Share

Möchten Sie ein Mitoraj-Kunstwerk verkaufen? [Zur Verkaufsseite →](/de/sell-mitoraj.html)
