2011 — drei Jahre vor seinem Tod — stellte Mitoraj monumentale Skulpturen unter den griechischen Tempeln des Tals der Tempel in Agrigent, Sizilien, auf. Es war die älteste Landschaft, in der sein Werk je stand: Tempel aus dem 5. und 6. Jahrhundert v. Chr., geweiht denselben Göttern seiner Mythologie. Concordia, Juno, Herakles, Zeus — das sind nicht abstrakte historische Referenzen, sondern die lebendigen Themen seiner Bronzen.
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Monumentale Skulpturen · Tal der Tempel · 2011
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Mitorajs monumentale Skulpturen im Tal der Tempel von Agrigent, Sizilien (2011) — griechische Tempel begegnen seinen fragmentierten Bronzen.
Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen Tindaro Screpolato bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.